Impressionen
Oper Stuttgart, 1. Kammerkonzert, Foto: Sebastian Klein

1. Kammerkonzert

Weitergeben der Glut

1. Kammerkonzert

Weitergeben der Glut

Mit Musikern des Staatsorchesters Stuttgart

Einführung 30 Minuten vor Beginn im Mozartsaal, Liederhalle

DAS KONZERTPROGRAMM

ARNOLD SCHÖNBERG
KAMMERSYMPHONIE NR. 1 OP. 9 IN DER FASSUNG VON ANTON VON WEBERN (1906/1923)
für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

LUDWIG VAN BEETHOVEN
STREICHQUARTETT F-MOLL OP. 114 (1810)

JOHANNES BRAHMS
TRIO A-MOLL OP. 95 (1891)
für Klarinette, Violoncello und Klavier
Was wäre unsere Gegenwart ohne Vergangenheit? Und was wären wir ohne unsere Erben, deren Spuren wir folgen dürfen? Zum Auftakt der Jubiläums-Saison machen Mitglieder des Staatsorchesters eine der bedeutendsten Traditionslinien der abendländischen Musikgeschichte hörbar, die von der radikalen Neuheit der Werke Ludwig van Beethovens ihren Ausgang nahm. Johannes Brahms spürte die Schritte dieses „Riesen“ beständig hinter sich – und fand doch zu ganz eigenen Wegen. Wege, die wiederum Arnold Schönberg wählte, um unter Berufung auf Brahms, den „Fortschrittlichen“, seine eigenen Klangwelten zu beschreiten – wie in jener fanalartig Neuland erschließenden Kammersymphonie op. 9, die in diesem Konzert in der luziden Bearbeitung des Schönberg-Schülers Anton von Webern erklingt. Ein Konzert über die „Kunst zu erben“ (Ernst Bloch) und über vier Komponisten, die Tradition nicht als das Bewahren der Asche begriffen, sondern als das Weitergeben der Glut.
Informationen
Liederhalle (Mozartsaal)
Konzerttermin
11. Oktober 2017
Besetzung
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