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SCHÜLERWORKSHOPS

Ein Musiktheaterpädagoge kommt in die Schule – Schüler und Lehrer kommen in die Oper. In szenischem und musikalischem Spiel öffnen sich Wege zu den Inszenierungen der Oper und der Jungen Oper. Nach dem Vorstellungsbesuch wird nachgefragt, diskutiert und weiter gespielt. Die Workshops sind kostenlos.

»Hab ich nicht verstanden«, »Was soll das?«, »Schnarch!« – manche Opern erscheinen auf den ersten Blick unzugänglich. Auf Turbo-Zapping geeichte Hörgeduld wird arg strapaziert, das Vertrauen in die eigene Beobachtungsgabe fehlt, Bilder- und Klangwelten bleiben verschlossen. Die Workshops helfen den Schülern dabei, sich von Musiktheater ansprechen und berühren zu lassen. Spielerisch selbst entdeckte Schlüssel öffnen Türen, sodass mit Spaß und Neugier Fremdes erkundet und Vertrautes in verändertem Licht neu erfahrbar wird. Schnell wird klar, dass es bei einem Kunstwerk um anderes bzw. mehr als das bloße Verstehen oder Nichtverstehen geht. Ob über Rollenspiel oder musikalische Improvisation, über das Einstudieren von leichten Chorpassagen, gemeinsames Einhören oder die Diskussion von brennenden Themen: In Schulworkshops mit einem Musiktheaterpädagogen finden sich Anknüpfungspunkte zu Werken und Inszenierungen der Oper und der Jungen Oper. Nach dem Vorstellungsbesuch kann nachgefragt, diskutiert und weiter gespielt werden. So wird der Opernbesuch für Kinder und Jugendliche aller Schularten und Altersklassen zum kreativen Erlebnis und trägt zur individuellen Horizonterweiterung bei.

Das BASISPROGRAMM sind zwei Workshops von jeweils 90 bis 120 Minuten zur Vor- und Nachbereitung des Vorstellungsbesuchs. Diese sind frei kombinierbar mit Probenbesuchen, Gesprächen mit Sängern und dem Regieteam sowie Führungen durchs Opernhaus oder Kammertheater.

OPERN MIT WORKSHOPANGEBOT 2017/18