Allgemeine Geschäftsbedingungen

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

FÜR BESUCHER DER WÜRTTEMBERGISCHEN STAATSTHEATER STUTTGART

1. Geltungsbereich
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen einschließlich der Besucherordnung regeln die rechtlichen Beziehungen zwischen den Württembergischen Staatstheatern Stuttgart (die „Staatstheater“) und ihren Besucherinnen und Besuchern / Kunden („Besucher“ oder „Kunden“). Sie sind Bestandteil des Vertrages, der durch den Erwerb von Eintrittskarten oder durch den Abschluss eines Abonnementsvertrags mit den Staatstheatern zustande kommt.
Für Abonnenten gelten zudem die Abonnementbedingungen.
Für Mitglieder von Besucherorganisationen gelten diese allgemeinen Geschäftsbedingungen, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist.

2. Allgemeine Regelungen
a) Spielpläne und Anfangszeiten
Die gültigen Spielpläne mit den Anfangszeiten werden von den Staatstheatern in den von ihnen herausgegebenen offiziellen Veröffentlichungen und auf ihrer Internetseite bekannt gegeben. Änderungen, auch kurzfristige, bleiben vorbehalten. Für Besetzungsangaben wird keine Gewähr übernommen.
Für Angaben in anderen Veröffentlichungen übernehmen die Staatstheater keine Gewähr.

b) Eintrittspreise und Ermäßigungen
Die jeweils gültigen Eintrittspreise sind aus den Veröffentlichungen und Aushängen der Staatstheater ersichtlich. Änderungen bleiben dabei ausdrücklich vorbehalten. Bei einzelnen Veranstaltungen (z.B. Sonderveranstaltungen, Gastspielen) ist eine besondere Preisgestaltung möglich.
Ermäßigungen werden den berechtigten Personengruppen gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises gewährt. Dieser Ausweis ist auch beim Einlass zusammen mit der Eintrittskarte vorzuzeigen; wenn der Ausweis nicht vorgezeigt wird, kann kein Einlass gewährt werden. Die Ermäßigung gilt nicht für Gebühren. Bei Premieren, Gastspielen, Sonderveranstaltungen sowie im Online-Verkauf besteht kein Anspruch auf Ermäßigungen.
Eine Ermäßigung kann nur gewährt werden, wenn diese vom Besucher bereits beim Kauf bzw. bei der Reservierung der Eintrittskarte mitgeteilt wird. Nach Abschluss des Kaufvorgangs können auf die gekaufte Eintrittskarte keine Ermäßigungen mehr gewährt werden.
Schüler, Studenten, sowie Personen im freiwilligen sozialen Jahr und im Bundesfrei­willigendienst (bis 30 Jahre) können bei Vorlage eines amtlichen Ausweises Karten zum ermäßigten Preis erhalten. Im Vorverkauf gilt dies für eine begrenzte Anzahl von Plätzen und nur für bestimmte Preisgruppen; an der Abendkasse ist der Verkauf zum ermäßigten Preis unmittelbar vor der Vorstellung nach Verfügbarkeit für alle Preisgruppen möglich (Restkarten).
Für Kinder bis 14 Jahren in Begleitung Erwachsener sowie für Schwerbehinderte können gegen Vorlage des amtlichen Ausweises Ermäßigungen in bestimmten Preisgruppen gewährt werden. Bei Vorstellungen des Schauspiels gilt dies auch für arbeitslose Besucher, die einen entsprechenden Ausweis vorlegen. Begleitpersonen von Schwerbehinderten können Karten zum ermäßigten Preis erhalten, wenn der Ausweis des Behinderten ein "B" für die notwendige Begleitperson ausweist.
Den Staatstheatern bleibt es vorbehalten, kurzfristige, vorstellungsbezogene Ermäßigungsaktionen durchzuführen. Ermäßigungsregelungen können von den Staatstheatern zudem jederzeit geändert werden. Außerdem sind die Staatstheater berechtigt, den Verkauf ermäßigter Eintrittskarten für bestimmte Spielorte, Veranstaltungen, Platz- oder Preisgruppen, Vertriebswege etc. einzuschränken oder auszuschließen.
Nach Maßgabe des Kartenaufdrucks berechtigt die Eintrittskarte den Inhaber, alle Verkehrsmittel (2. Klasse) des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) innerhalb von drei Stunden vor Beginn der Veranstaltung zur Fahrt zum Veranstaltungsort und nach Ende der Veranstaltung zur Rückfahrt zu nutzen. Hinsichtlich dieser Nutzung der Eintrittskarte als Fahrkarte besteht zwischen dem Kunden und dem VVS ein gesondertes Vertragsverhältnis, für das die Beförderungsbedingungen des VVS gelten.
Der Weiterverkauf von Eintrittskarten zu erhöhten Preisen ist nicht gestattet.

3. Reservierung, Verkauf, Bezahlung, Zustellung von Eintrittskarten
a) Regelungen für alle Verkaufswege
Der Kartenvorverkauf beginnt zu den in den Veröffentlichungen der Staatstheater genannten Zeitpunkten zu den dort näher beschriebenen Vorverkaufsbedingungen.
Die Staatstheater behalten sich vor, die Anzahl von Eintrittskarten, die pro Person verkauft werden, sowie den Verkauf in zeitlicher Hinsicht, im Hinblick auf die Abgabe ermäßigter Karten und/oder bezüglich bestimmter Vertriebswege einzuschränken.
Für Gruppenbestellungen können besondere Regelungen gelten.
Die Bezahlung von Eintrittskarten kann per EC-Karte oder SEPA-Lastschriftverfahren erfolgen, zudem im Schalterverkauf auch in bar, mittels oder durch Einlösen von gültigen Gutscheinen. Im Online-Verkauf gelten ausschließlich die auf der Homepage der Staatstheater Stuttgart angebotenen Zahlungsmöglichkeiten. Im Falle einer Nichteinlösung der Zahlung behalten sich die Staatstheater vor, neue Bestellungen des Kunden oder die Bezahlmöglichkeiten einzuschränken.
Es können Gutscheine erworben werden. Für Geschenkgutscheine wird keinerlei Ermäßigung gewährt. Die Gutscheine haben eine Gültigkeit von drei Jahren. Die Frist beginnt am 31.12. des Jahres, in dem der Gutschein erworben wird. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gegenwertes der Gutscheine ist nicht möglich.
Die Rücknahme von Eintrittskarten gegen Erstattung des Kaufpreises ist grundsätzlich nicht möglich. Für verfallene Karten wird kein Ersatz geleistet.
Besetzungsänderungen sowie sonstige kurzfristige Änderungen des Vorstellungsablaufs oder Fälle von höherer Gewalt (Verkehrsbehinderung, Krankheit, Streik, Witterung u.ä.) berechtigen nicht zur Rückgabe von Eintrittskarten. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht von bestimmten Plätzen aus möglich. Dies gilt auch für Übertitel. Plätze mit Einschränkungen können beim Verkaufspersonal erfragt werden.
Wird anstelle des Werkes, das beim Kauf der Eintrittskarte angekündigt war, ein anderes Werk gespielt, können gekaufte Karten zurückgegeben werden. Bei Abbruch einer Aufführung wird, wenn zum Zeitpunkt des Abbruchs weniger als die Hälfte der Aufführung gespielt war, eine Ersatzaufführung angeboten oder, falls dies aus spielplantechnischen oder anderen Gründen nicht möglich ist, der Eintrittspreis erstattet. Darüber hinausgehende Ansprüche sind in diesen Fällen ausgeschlossen; insbesondere können Aufwendungen des Besuchers wie Fahrt- oder Übernachtungskosten etc. nicht ersetzt werden. Der Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises erlischt, wenn er nicht binnen zehn Tagen geltend gemacht wird.
Soweit die Staatstheater Dienstleistungen aus dem Bereich der Freizeitveranstaltungen anbieten, gilt § 312 b Absatz 3 Ziffer 6 BGB. Danach besteht für diese Dienstleistungen kein Widerrufsrecht.

b) Schalterverkauf
Die Tages- und Abendkasse ist zu den in den regelmäßigen Veröffentlichungen der Staatstheater angegebenen Zeiten geöffnet. An der Abendkasse werden ausschließlich Eintrittskarten für die Abendvorstellung verkauft. Die Abendkasse schließt grundsätzlich mit Vorstellungsbeginn.
Kreditkarten (American Express, MasterCard, VISA) werden an den Kassen nur bei Vorlage der entsprechenden Karte zur Zahlung akzeptiert.
Beim Kauf von Eintrittskarten am Schalter sind die Eintrittskarten (insbes. Vorstellung und Datum) und evtl. Wechselgeld sofort zu überprüfen. Spätere Reklamationen werden nicht anerkannt.

c) Telefonischer und schriftlicher Verkauf
Der telefonische Vorverkauf ist zu den in den regelmäßigen Veröffentlichungen der Staatstheater angegebenen Zeiten möglich.
Eintrittskarten können telefonisch und schriftlich entweder verbindlich gekauft und mittels SEPA-Lastschriftverfahren bezahlt werden oder vorläufig befristet reserviert werden.
Schriftliche Kartenbestellungen per Post, Email und Online-Bestellformular werden ab Veröffentlichung des Spielplans und bis zum Beginn des regulären Kartenvorverkaufs angenommen. Verbindliche Bestellungen mit SEPA-Lastschriftmandat werden ab zwei Wochen vor Beginn des Kartenvorverkaufs bearbeitet und die Eintrittskarten gegen eine Servicegebühr zugeschickt. Können Kartenwünsche nicht erfüllt werden, erfolgt eine schriftliche Benachrichtigung. Je nach Verfügbarkeit von Karten können schriftliche Bestellungen ohne SEPA-Lastschriftmandat als vorläufige Reservierungen berücksichtigt werden und durch eine Benachrichtigung mit einer Zahlungsfrist bestätigt werden.
Telefonische und schriftliche Kartenreservierungen werden erst mit Eingang der Bezahlung verbindlich. Bei Nichteinhaltung der Reservierungsfrist behalten sich die Staatstheater das Recht vor, anderweitig über die Karten zu verfügen. Die Staatstheater behalten sich vor, für die Bearbeitung von vorläufigen Reservierungen eine Servicegebühr zu erheben.
Nur bezahlte Karten können gegen eine Servicegebühr entweder per Post versendet oder bis Vorstellungsbeginn zurückgelegt werden.

d) Online-Verkauf
Online-Bestellungen sind mit Beginn des Vorverkaufs möglich.
Das Angebot für einen Vertragsabschluss geht vom Kunden aus. Mit der Bestätigung des Kartenkaufs nehmen die Staatstheater das Vertragsangebot des Kunden unter der Bedingung an, dass bei Eingang der Zahlung auf dem Konto der Staatstheater die bestellten Eintrittskarten noch verfügbar sind. Falls diese Bedingung nicht erfüllt ist (insbesondere weil die Zahlung nicht innerhalb der vorgegebenen Reservierungszeit eingegangen ist), so besteht kein Anspruch des Kunden auf die bestellten Eintrittskarten.
Es gelten ausschließlich die auf der Homepage der Staatstheater Stuttgart angebotenen Zahlungsmöglichkeiten. Bei Erstbestellern kann die Bezahlung nur mit Kreditkarte erfolgen. Die Einlösung von eGutscheinen ist beim Online-Kauf möglich, sofern sie auf einer aktiven Kundennummer für den Online-Bestellvorgangs hinterlegt und gültig sind.
Der Preis für online bestellte Eintrittskarten beinhaltet eine Bearbeitungsgebühr je Karte, für den Versand oder die Hinterlegung von Eintrittskarten wird zusätzlich eine Servicepauschale pro Auftrag erhoben. Der Kartenpreis (inklusive der Bearbeitungsgebühr) sowie die Servicepauschale für Versand oder Hinterlegung werden zusammen belastet bzw. abgebucht. Ein Weiterverkauf der Eintrittskarten ist nicht zulässig.
Die Staatstheater behalten sich vor, das Vorstellungs- oder Platzangebot für den Online-Verkauf jederzeit und ohne besonderen Hinweis zu verändern, zu ergänzen oder zu löschen bzw. den Online-Verkauf zeitweise oder ganz einzustellen.

e) Postzustellung und Print@home
Auf Wunsch werden Eintrittskarten, die mittels SEPA-Lastschriftverfahren bezahlt wurden gegen eine Gebühr zugesandt. Eine Gewähr für die rechtzeitige Postzustellung der Eintrittskarten wird nicht übernommen. Das Versandrisiko trägt der Kunde.
Im Print@home-Verfahren werden die bestellten Eintrittskarten elektronisch an den Kunden übermittelt.
Die Personalisierung der Print@home-Eintrittskarte, mit Namen und Geburtsdatum, wird für die kostenlose Nutzungsberechtigung der Fahrkarte benötigt, die beim Ausdrucken der print@home-Eintrittskarte automatisch erstellt wird.
Eintrittskarten, die im Online-Verkauf erworben und mittels Print@home ausgedruckt werden, dürfen nicht kopiert werden. Nur der erste Besucher, der die Eintrittskarten am Einlass vorzeigt, ist eintrittsberechtigt.
Die ausgedruckte Print@home-Eintrittskarte ist bis zur Veranstaltung sorgfältig aufzubewahren und darf bei Gebrauch keine Beschädigungen, Verschmutzungen oder sonstige Beeinträchtigungen aufweisen, welche die Eingangskontrolle unmöglich machen oder ver-/behindern. Weist diese etwaige Beschädigungen, Verschmutzungen oder sonstige Beeinträchtigungen auf, besteht weder Anspruch auf Einlass zur Veranstaltung noch auf Rückerstattung des vom Kartenkäufer entrichteten Entgelts. Dies gilt auch bei Verlust der Print@home-Eintrittskarte.

4. Datenschutz
Die Staatstheater behandeln persönliche Daten entsprechend der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich. Sie sind berechtigt, externen Dienstleistern unter strengen vertraglichen Beschränkungen Kundendaten z.B. zum Versand von Informationen bzw. Publikationen im Auftrag der Staatstheater zur Verfügung zu stellen.
Personenbezogene Daten aus telefonischen und schriftlichen Bestellungen (auch per E-Mail) oder aus Online-Verkauf werden unter Einhaltung des Datenschutzrechtes in dem für die Durchführung des Vertrages erforderlichen Umfang im automatisierten Verfahren erhoben, gespeichert, bearbeitet und genutzt.
Soweit der Kunde in die Nutzung der Kundendaten zu Informations- und Kundenbetreuungs­zwecken eingewilligt hat, werden diese u.a. zur Ansprache per Brief und Email verwendet. Die Einwilligung kann jederzeit und ohne Nachteile per Post oder Email widerrufen werden.
Nach § 21, 22 Landesdatenschutzgesetz hat der Kunde das Recht, jederzeit Auskunft über die über ihn gespeicherten Daten zu erhalten und ggf. deren Berichtigung verlangen. Anfragen zum Datenschutz sind an den Datenschutzbeauftragten der Staatstheater, unter der Email-Adresse: datenschutz@staatstheater-stuttgart.de zu richten.

5. Besucherordnung
a) Einlass wird nur mit einer gültigen Eintrittskarte gewährt. Die Foyers der Spielstätten sind in der Regel eine Stunde vor Aufführungsbeginn geöffnet.

b) Besucher, die erst nach Beginn der Vorstellung eintreffen, haben vor der Pause keinen Anspruch auf Einlass in den Zuschauerraum. Sie können ihre Plätze erst zur Pause einnehmen. Ebenso kann, wenn das Zeichen zum Wiedereinnehmen der Plätze nach der Pause nicht beachtet wurde, kein Anspruch auf Einlass nach Wiederbeginn der Vorstellung erhoben werden.
Sofern bei bestimmten Vorstellungen zu einem von der künstlerischen Leitung festgelegten, geeigneten Zeitpunkt ein Nacheinlass gewährt werden kann, besteht bei Einlass in den Zuschauerraum kein Anspruch auf den gelösten Kartenplatz. Den Anweisungen des Einlasspersonals bezüglich des Einlasszeitpunktes wie auch des nächst verfügbaren Platzes ist Folge zu leisten.

c) Nicht gestattet ist der Wechsel von dem laut Eintrittskarte oder im Abonnement erworbenen Sitzplatz auf einen anderen unbesetzten Platz, auch nicht nach der Pause. Sollte aus technischen oder künstlerischen Gründen der auf der Eintrittskarte angegebene Platz nicht zur Verfügung gestellt werden können, weist das Einlasspersonal dem Besucher einen adäquaten Ersatzplatz zu. Bei Veranstaltungen mit freier Platzwahl besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.

d) Das Mitnehmen der Garderoben zu den Plätzen ist nach den Versammlungsstättenricht­linien nicht gestattet. Jacken, Mäntel, Rucksäcke, Schirme und größere Taschen etc. müssen an der Garderobe des Hauses abgegeben werden.
Bei Abgabe der Garderobenstücke wird eine Garderobenmarke ausgegeben. Die aufbewahrten Garderobenstücke werden bei Rückgabe der Garderobenmarke ohne Prüfung der Berechtigung an den Besitzer der Marke ausgehändigt.
Bei Verlust der Garderobenmarke können die Garderobenstücke erst herausgegeben werden, nachdem alle übrigen Besucher ihre Kleidungsstücke abgeholt haben. Der Besucher ist in diesem Fall verpflichtet, dem Garderobenpersonal seinen Namen, Adresse und Telefonnummer anzugeben und für die verlorene Marke EUR 5,00 zu bezahlen. Vertauschte, beschädigte oder abhanden gekommene Gegenstände sowie der Verlust der Garderobenmarke sind dem Garderobenpersonal unverzüglich anzuzeigen.
Für Verlust oder Beschädigungen der aufbewahrten Gegenstände haften die Staatstheater nur, soweit das Garderobenpersonal seine Aufbewahrungspflichten vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt hat. Die Haftung ist auf den Zeitwert bzw. auf maximal EUR 250 für alle auf eine Garderobenmarke abgegebenen Gegenstände begrenzt. Von der Haftung ausgeschlossen sind Ausweise und Urkunden aller Art, Kreditkarten, Bargeld, Schlüssel und Wertsachen wie Schmuck, elektronische Geräte etc., insbesondere auch dann, wenn sich diese Gegenstände in Manteltaschen oder Behältnissen befinden. Die Aufbewahrung dieser Gegenstände geschieht auf eigene Gefahr des Besuchers.

e) Für abhanden gekommene oder beschädigte Gegenstände haften die Staatstheater nicht, ebenso wenig für den Verlust von Sachen im Theatergebäude. Der Verlust von Gegenständen ist dem Einlass- bzw. Garderobenpersonal unverzüglich anzuzeigen. Gegenstände jeder Art, die in Räumen der Staatstheater gefunden werden, sind beim Einlass- bzw. Garderobenpersonal abzugeben. Die Gegenstände werden von den Staatstheatern bis zum Ablauf von sechs Monaten aufbewahrt. Im Übrigen gelten die §§ 978 ff. BGB.

f) Das Rauchen ist in den Räumlichkeiten der Staatstheater nicht gestattet.

g) Die Mitnahme von Speisen und Getränken in den Zuschauerraum und der dortige Verzehr sind untersagt.

h) Fotografieren, Filmaufnahmen sowie Tonaufnahmen während der Vorstellung oder sonstigen Veranstaltungen der Staatstheater sind aus urheberrechtlichen Gründen grundsätzlich untersagt, sofern nicht eine besondere schriftliche Genehmigung der Theaterleitung hierfür vorliegt.
Widerrechtlich aufgenommenes Bild- oder Tonmaterial ist vom Besitzer im Beisein eines Vertreters der Theaterleitung zu löschen. Gegebenenfalls kann der Besucher vom Besuch der Aufführung ausgeschlossen werden.
Für den Fall, dass die Staatstheater eine Vorstellung oder Veranstaltung aufzeichnen oder aufzeichnen lassen, erklären sich die Besucher damit einverstanden, dass sie eventuell in Bild und/oder Wort aufgenommen werden und diese Aufzeichnungen ohne Anspruch auf Vergütung veröffentlicht bzw. verwertet werden dürfen.

i) Mobilfunkgeräte sowie sonstige Geräte aller Art, die akustische oder optische Signale von sich geben, dürfen nur im ausgeschalteten Zustand in den Zuschauerraum mitgenommen werden.

j) Kinder unter 3 Jahren dürfen keine regulären Veranstaltungen der Staatstheater Stuttgart besuchen, es sei denn es handelt sich um theaterpädagogische Veranstaltungen oder Führungen, die für Kinder dieses Alters geeignet oder dafür konzipiert sind. Altersempfehlungen für Kinder / Jugendliche können beim Verkaufspersonal erfragt werden.

k) Das Mitbringen von Tieren in den Bereich der Foyers und der Zuschauerräume ist nicht gestattet.

l) Die Staatstheater üben in allen ihren Spielstätten das Hausrecht aus. Sie sind berechtigt, im Rahmen ihres Hausrechtes Hausverweise bzw. -verbote auszusprechen. Den Anweisungen des Personals des Besucherservice ist uneingeschränkt Folge zu leisten.

m) Besucher können trotz gültigem Eintrittsausweis vom Besuch einer Vorstellung ausgeschlossen werden, wenn ihr Zustand (z.B. starker Alkoholgenuss, unsaubere Kleidung) nach allgemeiner Anschauung die berechtigten Interessen des übrigen Publikums beeinträchtigt. Insbesondere können Besucher aus Vorstellungen verwiesen werden, wenn sie diese stören, andere Besucher belästigen oder in sonstiger und erheblicher Weise oder wiederholt gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen haben.
Der Zutritt kann verweigert werden, wenn die begründete Vermutung besteht, dass der Besucher die Vorstellung stören oder andere Besucher belästigen wird.

n) Bei Brand oder sonstigen Gefahrensituationen haben die Besucher das Haus sofort ohne Umwege durch die gekennzeichneten Aus- und Notausgänge zu verlassen. Eine Garderobenausgabe findet in diesen Fällen nicht statt. Den Anweisungen des Personals der Staatstheater Stuttgart ist unbedingt Folge zu leisten.

6. Streitbeilegungsverfahren
Die Staatstheater sind weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitbeilegungsstelle teilzunehmen.

7. Recht und Erfüllungsort
Für alle Rechtsgeschäfte, die im Rahmen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen geschlossen werden, gilt deutsches Recht und als Erfüllungsort Stuttgart.

8. Inkrafttreten
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (mit Besucherordnung) treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Stuttgart, den 23. Mai 2017